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Die Stadt Eindhoven, weltweit bekannt durch ihr Fußballteam PSV und als Heimatbasis des internationalen Unternehmen Philips, ist inzwischen ebenfalls für die neue Einkaufspassage berühmt, die weltweite Aufmerksamkeit erhält.

Das Fehlen eines echten Stadtzentrums und zentraler Einkaufsmöglichkeiten und von Unterhaltungsangeboten in Eindhoven waren die wichtigsten Gründe für das umfangreicheMAB Development Heuvel Gallery Projekt. Errichtet im Stil italienischer Arkaden wie die Galleria Vittorio Emanuele in Mailand, ist die atemberaubende Heuvel Gallery eine der größten überdachten Flächen in den Niederlanden.

Nach der Gründung des Hauptsitzes von Philips in den zwanziger Jahren hat in Eindhoven eine wahre Metamorphose von einer Kleinstadt zu einem regionalen Zentrum stattgefunden. Die Zunahme der Bevölkerung und die verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs führten bei der Stadtplanung lediglich zu den allernötigsten Maßnahmen . Das Ergebnis war eine zersiedelte Stadt ohne ein traditionelles Stadtzentrum.

Als durch den Abriss eines Krankenhauses die Möglichkeit für eine groß angelegte Sanierung und Belebung der Stadt entstand, zögerte der Stadtrat nicht. MAB begann mit der Entwicklung der Heuvel Gallery in 1988. Das Ziel war, einen zentralen Ort für Einkaufen und Unterhaltung zu schaffen, der gleichzeitig für die ganzen Stadt Eindhoven als verbindender Faktor fungieren würde.

Die Heuvel Gallery wurde mit diversen Einkaufsarkaden von nicht mehr als 50 Metern Länge entworfen, die durch großzügige von Tageslicht erhellte Plätze im Innenbereich verbunden sind. Das Untergeschoss, das Erdgeschoss und die Promenade auf der ersten Etage bieten zusätzlich zu den Unterhaltungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Frits Philips Music Hall und das Holland Casino, viele verschiedene Geschäfte.

Ein Flair von Qualität und Stil mit zahlreichen künstlerischen Attributen und Liebe zum Detail in der Architektur geht von diesem Projekt aus. Eine weitere Besonderheit ist das energiesparende Beleuchtungssystem, das in Zusammenarbeit mit Philips entwickelt wurde. Die umweltfreundlichen Aspekte der Gebäudestruktur und des Unternehmens MAB wurden durch das Heizungssystem weiter verstärkt: MAB war der erste Projektentwickler, der einen unterirdischen Wärmespeicher bei einem derart großen Projekt installierte.

fertigstellung

1992

Nutzung

25.000 m² Einzelhandel/Nahrung & Getränke
3.500 m² Büros
3.000 m² Casino
Musikzentrum: 2 Konzertgebäude
44 Wohnungen
1.160
Parkplätze

Architekt

Walter Brune Architektur

Auszeichnungen & Nominierungen

ICSC special commendation for excellence 1993
NRW Award 1993 (Dutch)